Produktivität in der Praxis: Das Zusammenspiel von Emotion und Kognition positiv beeinflussen

Haben Sie sich schon mal Gedanken über Ihr Betriebsklima gemacht, im wortwörtlichen Sinne? Dies kann verbunden mit den richtigen Folgemaßnahmen zu einer Produktivitätssteigerung Ihrer Mitarbeiter führen – und einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit.

Denn ein behagliches Raumklima wirkt sich positiv auf die Konzentration und das psychische Befinden der Mitarbeiter und damit auf ihre Leistungsfähigkeit aus.

Konkret geht es um das Zusammenspiel von Emotion und Kognition. Die Emotionen Ihrer Mitarbeiter, also ihr Wohlbefinden, nimmt gleichwohl Einfluss

(1) auf das Gedächtnis,
(2) auf die Informationsverarbeitung und Aufmerksamkeitssteuerung und
(3) auf das Entscheidungsverhalten.

Notwendigkeit zufriedener Mitarbeiter für erfolgreiches Business

Von diesem Wissen ausgehend, gilt folgender Grundsatz:
Mitarbeiter mit einem hohen Wohlbefinden arbeiten produktiver, als jene, die sich nicht wohlfühlen. Produktive Mitarbeiter sind wertvoller für ihr Unternehmen, als unproduktive.

Neben besserer Leistung sorgt ein positives Arbeitsklima auch für eine starke Identifikation mit dem Unternehmen und weniger Fluktuation.

Wünschen Sie sich auch motivierte, engagierte und leistungsstarke Mitarbeiter?

Folgend finden Sie eine (vielleicht untypische) Auswahl an praktischen und schnell umsetzbaren Tips, um die Haltung Ihrer Mitarbeiter gegenüber Ihrem Unternehmen positiver werden lassen.

 

1. Kopfhörer und Musik

Insbesondere in Gruppen- und Großraumbüros gibt es viele akustische und visuelle Beeinträchtigungen, die einer positiven Grundverfassung des einzelnen Mitarbeiters im Wege stehen. Dies macht ein fokussiertes Arbeiten teils unmöglich. Daher gestatten Sie ihren Mitarbeitern doch einfach mal sich bewusst abzuschotten. Studien belegen, dass Musik einen positiven Effekt auf unser Konzentrationsvermögen haben kann.

Für das Büro empfehlen wir Over-Ear-Kopfhörer oder In-Ears. Folgend eine kleine Auswahl (Affiliate-Links):

 

2. Vitamin- und Nährstoffmangel vorbeugen

Vitamin- und Nährstoffmangel sind häufige Gründe dafür, dass unser kognitives Nervensystem nicht optimal funktioniert. Gerade im stressigen Alltag, versuchend die Balance zwischen Familie und Beruf zu finden, vergessen sich die Menschen häufig selber. Machen Sie Ihre Mitarbeiter glücklich und stellen zu Beginn der Woche einen Obstkorb ins Büro. Es muss nichts exotisches sein. Über eine Banane, Äpfel oder Apfelsinen freut sich jeder Mitarbeiter.

 

3. Sauerstoffmangel / zu hohe Kohlendioxidkonzentration

Wir sprechen häufig von Sauerstoffmangel, wenn plötzlich allen im Büro der Kopf dröhnt oder die Müdigkeit rapide einsetzt. Das ist jedoch nicht ganz richtig, denn in der Regel macht uns der gestiegene Anteil an Kohlendioxid so zu schaffen. (Wenn wir frische Luft einatmen, enthält diese circa 0,04 Prozent Kohlendioxid. Beim Ausatmen hat sich dieser Anteil verhundertfacht und liegt über 4 Prozent. Die ausgeatmete wird nun aber erneut eingeatmet, da diese nicht durch Frischluft ersetzt wurde. Bereits ab einem Kohlendioxidgehalt von einem Prozent spüren viele Menschen aber schon Anzeichen wie Kopfschmerzen. In der Folge öffnen sich die Blutgefäße, um die Aufnahmefähigkeit für Sauerstoff zu erhöhen. Dadurch sinkt der Blutdruck und Müdigkeit setzt ein.)

Sofern Ihre Mitarbeiter das regelmäßige Lüften vergessen oder schlicht den richtigen Zeitpunkt verpassen (erst dann Lüften, wenn es zu spät ist), dann beglücken Sie Ihr Team mit der überschaubaren Investition einer Netatmo Wetterstation (Affiliate Link). Diese unterstützt Ihr Team beim richtigen Lüften und sorgt so für ein optimales Sauerstoff-Kohlendioxid-Gemisch in der Luft für ein produktives Arbeiten. Unterstützend lassen sich auch Grünpflanzen im Büro aufstellen.

 

4. Ausreichend Trinken – Stoffwechselprozesse finden im feuchten Milieu statt

Sämtliche Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper finden im feuchten Milieu statt. Sobald Ihre Mitarbeiter nicht genug Flüssigkeit zu sich nehmen (Kaffee gehört nicht dazu!), sinkt ihre Leistungsfähigkeit rapide. Stellen Sie in Ihrem eigenen Interesse sicher, dass Ihr Team stets die Möglichkeit hat ausreichend zu trinken. Beispielsweise könnten Sie monatlich Wasser liefern lassen. Für jede konsumierte Flasche wirft der Mitarbeiter nun einen Euro in die Kasse. Sie nehmen im hiermit die lästige Schlepperei ab. Und es kostet Sie außer einer Bestellung keinen Cent.

Fazit

Wenn Ihnen ihr Gefühl sagt, dass in Ihren Mitarbeitern ungenutzte Potentiale liegen, versuchen Sie sie emotional positiv zu beeinflussen. Dies hat unmittelbar Auswirkungen auf ihre kognitives Fähigkeiten und kann die Produktivität spürbar steigern.

 

By | 2017-09-27T21:44:12+00:00 September 27th, 2017|Categories: Unternehmensführung|Tags: , , |Kommentare deaktiviert für Produktivität in der Praxis: Das Zusammenspiel von Emotion und Kognition positiv beeinflussen